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Shabby Chick: Mit Reißlack ein schönes Krakelee erzeugen

Ein schönes Krakelee prägt die Optik eines Kunstwerkes entscheidend mit. Besonders häufig zeigt sich dieser Effekt an alten Gemälden oder dickschichtigen Lacken: Die getrocknete Beschichtung reißt gitternetzartig auf und erzeugt so ein mehr oder weniger feines Krakelee, das den optischen Eindruck entscheidend prägt. Diese Alterungserscheinung lässt sich mit dem richtigen Material auch künstlich herbeiführen, zur kreativen Gestaltung von Oberflächen im Shabby-Chic-Stil. Das wirkt - und macht Spaß!

Mit Reißlack antike Schmuckstücke zaubern, war noch nie so leicht!

Krakeleelack oder Reißlack, so heißt das Zaubermittel, das einen nagelneuen Bilderrahmen, eine Zierleiste oder einen Sockelleiste visuell in ein antikes Schmuckstück verwandelt. Auch in alten Zeiten gab es bereits Maler, die ihre Werke auf ähnliche Weise künstlich altern ließen, nur standen damals noch keine Fertigprodukte bereit, die ihnen diese Arbeit erleichterten. Statt sich mühsam eine eigene Mixtur zusammenzumischen, greifen wir heute zu fertigem Material aus dem Künstlerbedarf! Einige Reißlacksorten werden nach dem Anstrich auf die fertige, getrocknete Beschichtung gesprüht, doch die meisten Produkte dienen als Grundierung für diejenige Schicht, die aufreißen soll.

Do it yourself
DIY macht Freude!

Krakeleelack auftragen: eine Anleitung für DIY-Fans

Bereiten Sie den Untergrund für Ihr Krakelee sorgfältig vor: Rauen Sie ihn mit Schleifpapier an und reinigen Sie ihn gründlich. So erzeugen sie eine tragfähige Oberfläche und stellen sicher, dass die nachfolgenden Beschichtungen auch wirklich halten. Jetzt geht es ans Eingemachte:

  • Tragen Sie denjenigen Farbton auf, der durch die Risse Ihres Krakelees durchschimmern soll. Im echten Shabby-Chic-Stil handelt es sich hierbei zumeist um einen dunkleren Farbton, der mit Weiß oder einer Pastellfarbe überdeckt wird.
  • Nach dem Trocknen dieser Schicht tragen Sie den Reißlack auf, und zwar möglichst gleichmäßig und relativ dickschichtig. Vermeiden Sie Fehlstellen - und lassen Sie die Beschichtung ebenfalls gut trocknen.
  • Nun wird es spannend: Streichen Sie den dominierenden Farbton über den trockenen Reißlack, und zwar so zügig wie möglich und in einer einzigen dünnen Schicht. Der Reißprozess beginnt nämlich recht schnell!

Zum Schluss lehnen Sie sich entspannt zurück und beobachten Ihre Beschichtung dabei, wie Sie im Zeitraffer altert: Ein interessanter Anblick ist das allemal - und am Ende dürfen Sie sich über ein echtes optisches Highlight freuen!

Reißlack
Nicht jeder Lack soll reißen - er tut es aber manchmal doch!

Unser Tipp: Eine zu dicke Schlussbeschichtung kann dazu führen, dass der Lack nicht richtig reißt. Wir empfehlen deshalb, den zweiten Farbton mit einem leicht feuchten Schwamm aufzutupfen und dabei darauf zu achten, dass sich keine Läufer bilden. Wer mag, changiert den Deckton ein wenig mit verwandten Farbtönen, um noch mehr Dynamik ins Spiel zu bringen.

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